Frauenchor Cantabile

Konzert

02.&03. November 2019

Lieblingsstücke
Konzert des Frauenchors Cantabile
mit Christine Weghoff (Klavier)
Am 2. November um 18,00 in der Ev. Adventskirche
Am 3. November 16.00 Uhr, in der Kath. Kirche Sankt Familia
Eintritt frei - Spende erbeten
 

Was zieh' ich heute an? Welche Kleidung ist dem Anlass, der anliegt, gemäß? Welches Stück aus dem Kleidungsschrank spiegelt die momentane Gefühlslage wider oder kann die eigene Stimmung sogar verändern? Lieblingsstücke aus dem Kleiderschrank und Lieblingsstücke aus dem Notenschrank haben dies gemeinsam: Die Auswahl hat etwas mit der Innenwelt und Außenwelt zu tun und die Auswahl wirkt unterschiedlich nach innen und außen. Sie verändert Stimmung, Gefühlslage und Haltung. Das Konzertprogramm Lieblingsstücke des Frauenchors Cantabile ist aus diesen Fragen heraus entstanden, geht dieser Wechselbeziehung nach und greift die Lieblingsstücke der Sängerinnen auf: Was sing' ich heute an?

Presseecho

Musik zum Mitdenken
"Dem Frauenchor Cantabile muss ein lauter und vor allem guter Ruf vorauseilen, denn die Adventskirche war am Sonntag so gut besucht, dass sogar im Nebenraum Zusatzstühle aufgestellt werden mussten. Was sicher auch an Merle Clasen liegt, die immer wieder sehr gut durchdachte Programme aufstellt, die die Zuhörer auch zum Mitdenken auffordern. (...) Freya Petrich vom Staatstheater Kassel war mit ihrer Harfe die ganz genau passende Partnerin in diesem Konzert. Die technisch anspruchsvolle Begleitung verschmolz mit dem dreistimmigen Chor zu einem beeindruckenden Klangbild. Das zeigte sich schon in Benjamin Brittens elfteiligem Zyklus "A Ceremony of Carols". Oft wechselnde Stimmeinteilung und Platzwechsel ergaben interessante klangliche Veränderung." (aus der Kritik der HNA von G. Rassner zum Konzert "Tomorrow" Dezember 2018) Weiterlesen >>>
 
Wenn Frauen ihre Stimme erheben
"Schon beim ersten Stück 'Ave Maris Stella' von Grieg überzeugt der Chor mit sakralem, vibratoarmen Klangbild und differenzierter Dynamik. Ebenso bei den weltlichen Beiträgen aus Musical ('Sunrise, Sunset' aus 'Anatevka') und aus Film ('Le Festin' aus 'Ratatouille). (...) Bei der 'Sanctus'- Vertonung der kanadischen Komponistin Sarah Quartel (37) entfaltet der Chor zum Abschluss sein ganzes Klangpotenzial. Der während des Konzerts aufgesparte Applaus entlädt sich an desse Ende in minutenlangem Beifall" (aus der Kritik der HNA von L. Stederoth zum Wiederholungskonzert Schwere-los Mai 2019) Weiterlesen >>>
 
Ätherisch und ernst
"Schon der thematische Schwerpunkt versprach Ungewöhnliches: Sowohl von der Mühsal als auch von der Leichtigkeit de Seins erzählte die umsichtige Musikauswahl (...) Kyrie- und Ave-Maria-Vertonungen (...) thematisierten geistliche Not mit sphärischer Fragilität vom Chor in Töne verwandelt. Es gingen feine Stimmen zu Werke, so klang auch Leidvolles nie erdrückend, sondern immer hoffnungsvoll, wie etwa im eindringlichen, innig ausmusizierten Sanctum von Sarah Quartel. Im ersten Satz entfaltete sich die kantable Oberstimme über hartnäckig nagenden Ostinati in den Mittelstimmen, was besonders eindrucksvoll gelang. Auch das Hedonistisch-Irdische geriet ausdrucksstark. Peppig 'Sunrise Sunset' aus dem Musical 'Anatveka' und zugabentauglich 'Le Festin' aus dem Film 'Ratatouille' ..." (aus der Kritik der HNA von S. Weber zum Konzert Schwere-los März 2018) Weiterlesen >>>
 
Unschuldige Klänge
Der Frauenchor Cantabile, mit einem ungewöhnlichen Programm
"Das kleine Streichorchester webt einen Klangteppich, auf dem sich die 23 Stimmen unter ihrer Leiterin Merle Clasen genüsslich räkeln können. Das freilich taten sie ziemlich gut und lupenrein. Das längste, anspruchsvollste und originellste Stück des Konzerts stammt von Rolf Rudin. (...) Der Chor agierte bei seinen harmonisch wie rhythmisch anspruchsvollen Aufgaben, die auch Flüstern und Sprechen beinhalten, abermals sehr gekonnt."
(aus der Kritik der HNA von J. Mundry zum Konzert „Unschuld“ Februar 2017) Mehr erfahren >>>
 
„Mit leuchtendem Klang sang der Frauenchor Cantabile Kassel eine feinsinnige Musikauswahl“
(aus der Kritik der HNA von G. Pepl zum Konzert „Weite“ Februar 2016) Mehr erfahren >>>

„Wer nach einem a-capella-Konzert eines Frauenchores vielleicht einmal seufzend gedacht hätte: es fehlt eben doch die Bass-Stimme“, der hätte an diesem Abend mit CANTABILE nichts vermisst, weil es Frauenchor mit unterschiedlichen klanglichen Zutaten gab! Das durchgestaltete Programm und seine hoch-kompetente Ausführung tragen die markante Handschrift der Chorleiterin Merle Clasen. Hier hat eine Musikerin ihr ideales Aktionsfeld gefunden und die, die mit ihr zu tun haben, werden zu optimalen Leistungen gebracht.“
(aus der Kritik der HNA von A. Großwiele zum Konzert „Wortzauber – Zauberwort“ im November 2013) Mehr erfahren >>>

Programme

Rot - Seltenes & Seltsames - Auf dem Weg - Wortzauber Zauberwort - Damenwahl - Weite - Unschuld - Schwere-los - Tomorrow ...

Unser Anspruch ist es, ungewöhnliche und anspruchsvolle Frauenchor-Literatur aus allen Epochen zu finden und diese einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren: Von Frauen, mit Frauen, über Frauen, aber für Frauen und Männer.

Der Frauenchor Cantabile besteht zur Zeit aus 22 Sängerinnen. Intensive Stimmbildung und ungewöhnliche Konzertprogramme zeichnen die Arbeit des Frauenchores aus. Jedes Jahr erarbeitet Cantabile ein bis zwei Konzerte, die im Kasseler Raum aufgeführt werden. Hierbei werden Werke von Frauen und über Frauen besonders berücksichtigt. Das Repertoire umfasst sowohl geistliche als auch weltliche Chorliteratur. Der Frauenchor Cantabile ist Mitglied beim Verband deutscher Konzertchöre VDKC >>>

HERZLICHE EINLADUNG AN MOTIVIERTE SÄNGERINNEN
Motivierte und stimmsichere Sängerinnen in allen Stimmlagen, die Noten eigenständig proben und vorbereiten können und Freude an anspruchsvoller geistlicher und weltlicher Literatur haben, sind herzlich eingeladen, den Chor in einer Probe kennen zu lernen.
Auf der Homepage von Cantabile mehr erfahren >>>
Kontakt >>> oder Anmeldung >>>
 
Vergangene Konzerte finden Sie unter Rückblick >>>
Weitere Rezensionen finde sie hier >>>
 
Rückblick
SCHWERE-LOS
Schwere-Los meint nicht unbedingt leicht. Manchmal ist es mehr als das und manchmal weniger. Eine Schwere "los zu werden", bedeutet häufig, das Bewußtsein für die Schwere dennoch zu behalten und wirklich schwerelos zu sein, im Raum zu schweben und keine Boden-Haftung mehr zu spüren, bedeutet vielleicht auch, sich nicht mehr oder nur schwerer verorten zu können. Im diesjährigen Cantabile Konzert entfaltet sich das Thema musikalisch auf zwei Wegen. In unterschiedlichen Ave-Maria- und Kyrie-Vertonung verbinden sich schwebende Klänge mit geistlicher Not, den Rufen an das Erbarmen Gottes und an die Gottesmutter Maria, die in sich selbst - im Schicksal ihres Sohnes - Schweres trägt, der wiederum Menschen von der Schwere löst und erlöst. In den weltlichen Vertonungen u.a. aus der Filmmusik und aus dem französischen Sprachraum bekommt die Liebe als Ort der Schwere und der Schwere-Losigkeit eine ganz eigene Stimme.
Mit dem Blockflötentrio Barbara Deinsberger, Claudia Hillenbach und Angela Hug, sowie Heike Möckel (Klavier)
Zum Konzertplakat >>>
 
TOMORROW - MORGEN
Adventskonzert des Frauenchors Cantabile
Im Morgen liegt die Hoffnung der Menschen: Der neue Tag mit seiner Frische und seinen Möglichkeiten, der Morgenstern, der das Dunkel der Nacht durchbricht, das Morgenlob der Schöpfung und aller Kreatur. Morgenlicht und die Hoffnung auf das Morgen ist keine Vertröstung, sondern Trost - gerade auch in dunkler oder dunkel werdender Zeit. Am Vorabend des Heiligabends lädt der Frauenchor Cantabile zu einem besonderen Adventskonzert ein mit John Rutters Dancing Day, den Ceremony of Carols von Benjamin Britten und anderen Liedern, die strahlen und leuchten. Zart und kraftvoll, nuanciert und pointiert, farbig und klar erklingt Musik, in denen die Hoffnung auf das Morgen zum Grund wird, der trägt.
Mit John Rutters "Dancing Day" und Benjamin Brittens "Ceremony of Carols"
Gemeinsam mit Freya Petrich (Harfe)
Zum Konzertplakat >>>